+++ Merci, merci allen Mädels (und Jungs), die als Plakatguerilla in den letzten Wochen unterwegs waren, um die MAGAZIN-Werbung unter die Leute zu bringen und ihre Lieblingsorte mit unseren Flyern und den "Lesen macht schön“-Plakaten zu schmücken. +++  
    +++ Lesung: Stefan Schwarz gibt sich am 30.09.2010 in Lüneburg die Ehre. Buchhandlung am Markt, Bardowicker Str. 1, Beginn ist 20 Uhr. +++  
  FOTOGALERIE
 

Tradition
Was ist schön?

Die Aktfotografie gehört zum Erbe der MAGAZIN-Geschichte, schon in den 20er Jahren erschienen erotische Porträts.

Viel zu dünn, viel zu dick, viel zu nackt - die Lesermeinungen über die ausgewählten Bilder gingen immer weit auseinander. Der ehemalige Chefredakteur des Magazins, Manfred Gebhardt, hat die ewig gleiche Diskussion um die Aktfotos in seinen Erinnerungen sehr genau beschrieben.

 
 
 
 
 
 DER AKT IM WANDEL DER ZEIT
Die 20-er
In den 20er Jahren wurden verführerische Nacktaufnahmen noch wie Gemälde arrangiert.
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Die 30-er
Anfang blieben die Bilder freizügig. Im Laufe der Zeit entsprachen die Frauen immer mehr dem züchtigen Rollenbild der Nazis.
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Die 50-er
Das erste Modell im neugegrün-deten Magazin lugte noch verschämt hinter einer Milchglas-scheibe hervor. Bald gab's schon mehr zu sehen.
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Die 60-er
Das Spiel mit der Erotik wurde entdeckt. In all den Jahren erschien immer nur ein Foto, oft ohne großen Kommentar.
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Die 70-er
Aufsehen erregte im UNO-Jahr der Frau 1975 ein Männerakt. Die Veröffentlichung, lange von den Leserinnen gefordert, brachte eine Flut von Leserbriefen. Für "Das Magazin" aber nichts Neues: schon in den Goldenen Zwanzigern zeigte es nackte Männerhaut.
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Die 80-er
Eine Umfrage unter den Lesern ergab: Natürlich-keit ist gefragt, allzu viel Kunst der Fotografen wurde nicht honoriert. Die Redaktion druckte dennoch lieber die an-spruchsvolleren Bilder.
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Die 90-er
Die Aktfoto-strecken im Heft wurden länger, die Stile gelegentlich experimenteller. Bis heute wird die Fotogalerie von den Lesern heftig diskutiert.
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